haGalilb´siyata d´shmaya
David Gall: Mitlaufen nach Stalingrad

Antiistraelische Diffamation
beim deutschen Online-Dienst
des bekannten münchener Populisten.

David Gall
Adolf Hitler

Uri Avneris Nazifizierung der IDF:

Stalingrad-Propaganda zu Jenin:

"In Jenin I founded"

deutsche Übersetzung )

Zwei gute alte Freunde: Uri Avneri und Yassir Arafat

Zu diesem Thema ein Auszug aus dem Text:
Vor allem ausgerechnet Israel

Im Zweifel für den Ankläger.

Über Jenin, Menschenrechte, humanitäre Intervention und den gesunden Menschenverstand von links

von Sören Pünjer

Von Jenin nach Jeningrad

Der Literatur-Nobelpreisträger José Saramago witterte schon über Ramallah im März dieses Jahres instinktiv »den Geist von Auschwitz« und stellte fest: »Dieser Ort wird in ein Konzentrationslager verwandelt.« (vgl. FAZ v.27.03.02) Das war noch vor den Geschehnissen in Jenin, das die Palästinenser mittlerweile in Anlehnung an Stalingrad liebevoll »Jeningrad« nennen.

In einem Brief an George W. Bush erklärte der ägyptische Literatur-Nobelpreisträger Nagib Mahfuz, »dass er wie alle seine Landsleute die ‘Greueltaten' der Israelis an den Palästinensern verurteile. (...) Namentlich die umstrittenen Geschehnisse von Jenin erinnerten ihn an das, was Hitler den Juden in Europa angetan habe.« Und Mahfuz Brief gipfelt in den Worten: »Die Selbstmordattentäter haben eine sehr grossartige Sache vollbracht.«

Was sich unter dem Stichwort Jenin sukzessive öffentlich einprägt, brachte die antizionistische Tageszeitung junge Welt unfreiwillig auf den Punkt: Jenin sei der Ort, »wo die israelische Armee nach Medienberichten ein Massaker an hunderten Palästinensern angerichtet« hätte. Bemerkenswert ist an dieser Feststellung nicht, dass hier etwas kolportiert wird, was einer idellen Seriösität zuwiderliefe. Nein, bemerkenswert ist, dass jene Medienberichte, auf die sich berufen wird, niemals recherchierte Medienberichte waren, die ein Massaker belegten, sondern in jedem Fall nichts weiter als wiedergegebene Erzählungen aus zweiter Hand. Die Meldung der jungen Welt vom 19.04.02 belegt eindrucksvoll, wie sich eine Normativität des Faktischen durch Verschiebungen in der Wiedergabe selbst einstellt. Was in den Meldungen vor kurzem noch als Wiedergabe vom Hören-Sagen gekennzeichnet wurde, befindet sich jetzt schon in dem Stadium eines Faktums - eines glaubhaften Medienberichtes. Und man kann sich denken, dass nicht allzu viel Zeit vergehen musste, bis aus dem Medienbericht eines Faktes a posteriori ein Faktum a priori wird. Und so heisst es dann auch in einem junge Welt-Beitrag vom 15.05.02 über »gängige Darstellung (...) in den amerikanischen Medien«: »Um das Massaker an palästinensischen Männern, Frauen und Kindern durch die israelischen Streitkräfte (IDF) im Flüchtlingslager von Jenin zu rechtfertigen, unternehmen die prozionistischen amerikanischen Medien ausserordentliche propagandistische Anstrengungen.«

Der Schriftsteller Uri Avnery, einer jener Israelis, die von antizionistischen deutschen Linken als Kronzeugen eines anderen Israels instrumentalisiert werden, schrieb zu den Ereignissen in Jenin: Dort »versammelte sich eine Gruppe von Palästinensern aus allen Organisationen zu einer Abwehrschlacht, der ihr den Platz in den Herzen der Araber für immer gesichert hat. (...) Wenn die internationalen Medien sich nicht mehr draussen halten lassen und die Schreckensbilder veröffentlicht sind, werden sich wohl zwei Sichten herausschälen. Jenin als die Geschichte eines Massakers, ein zweites Sabra und Schatila - und Jenin, das palästinensische Stalingrad, eine Geschichte unsterblichen Heldentums. Die zweite wird mit Sicherheit überwiegen.« (vgl. jW v.18.04.02)

Die Folge dessen, was Avnery da benennt, ist eindeutig die, dass man der israelischen Armee »an sich« nicht mal mehr unterstellen muss, dass es ein Massaker in Jenin gab. Vielmehr fand eben das Massaker »an sich« statt und die Israelis als die Täter hätten dies gegebenfalls zu widerlegen.

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Yom Rishon, 28 Iyyar 5772b´siyata d´shmayaSunday, 20 May 2012
 
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